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Trinitatiskapelle Ringelstein mit neuwertiger Kirchenorgel

Trinitatiskapelle Ringelstein mit neuwertiger Kirchenorgel
Nutzfläche: 103,50 m² Zimmer: 3,0 Grundstück: 723 m² Baujahr: 1902 Frei ab: sofort möglich

Objektbeschreibung

Die am Fuße des Harthberges im Almetal gelegene Kapelle wurde 1900 bis 1903 ursprünglich als Privatkapelle einer Ringelsteiner Fabrikantenfamilie errichtet.

Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in eklektizistischer Manier geplant und gebaut. Es handelt sich um einen Putzbau auf einem Werksteinsockel: An den Längsseiten sind jeweils drei dreibahnige Fensteröffnungen, die durch Blendbögen zusammengefasst sind. Der Chor ist eingezogen und gerade geschlossen. Der Eingangsvorbau wurde mit einem Schwebegiebel gestaltet und hervorgehoben. Die versetzten Satteldächer sind pfannengedeckt und der Giebelreiter verschiefert.

* Trinitatis ist das Fest der Dreieinigkeit, das am ersten Sonntag nach Pfingsten gefeiert wird. Christen glauben an Gott, der sich in drei Gestalten zeigt: als Vater, Sohn und Heiliger Geist.

* Eklektizismus als Methodenbegriff
Im Rahmen des architektonischen Entwurfs kam es Ende des 19. Jahrhunderts auch zu Stilmischungen und Formen des verwendeten Formenapparates an Gebäuden. Dabei wurden auch Elemente aus verschiedenen Vorbildern miteinander kombiniert. Beim Auswahlverfahren haben zeitliche Bezüge (wie beim Historismus) oder aber räumliche eine Rolle gespielt.

* In der sakralen Architektur bezeichnet der Chor, auch Chorraum, Presbyterium oder Altarraum genannt, jenen Platz in Kirchen, der den Hauptaltar umgibt und der früher dem Klerus oder den Ordensgemeinschaften zur Feier des Stundengebets vorbehalten war. Zur Ausstattung dieser Kapelle gehört u. a. ein Barockaltar.

Des Weiteren befindet sich eine neuwertige, rein mechanische Kirchenorgel in der Kapelle, die 1999 der Größe, der Höhe und der Form des Innenraums der Kapelle, angepasst und eingebaut wurde und beim Bespielen einen wunderbaren Klang ergibt.

Die Trinitatiskapelle ist aus wissenschaftlichen, insbesondere religions- und ortsgeschichtlichen Gründen besonders erhaltenswert. Sie wurde daher im Dezember 1985 in die Denkmalliste der Stadt Büren aufgenommen.

Trotzdem kann sie in Zukunft, privat und/oder gewerblich, vielfältig genutzt werden.
Zum Wohnen oder als Ferien-/Wochenendhaus, als Büro oder Praxis, Atelier, Galerie oder Studio, zu kulturellen Zwecken und Förderung der Kleinkunst, einer Matinee (Vorlesungen, Konzerte, etc.) einer Vernissage und Ausstellung oder Gastronomie und vieles mehr.
Eine Entwidmung der Kapelle ist noch nicht erfolgt. Sie kann daher auch durch andere christliche Gemeinden für kirchliche Zwecke genutzt werden.

Chronik und Zustand der Trinitatiskapelle:
1946 die katholische Kapelle in Ringelstein wird 2mal monatlich für evangelische Gottesdienste genutzt.
1956 Ankauf der Kapelle Ringelstein durch die evangelische Kirchengemeinde Büren
1959 Reparaturen an der Kapelle Ringelstein, finanziert durch Kleindarlehen bei Gemeindegliedern. Die Darlehen werden 1961 zurückgezahlt.
1986 Trinitatiskapell Ringelstein wird unter Denkmalschutz gestellt.
1999 Trinitaiskapelle Ringelstein wird für 75.000 DM saniert.
1999 Orgel für 52.000 DM in Auftrag gegeben
2000 Ende der Renovierungsmaßnahmen (136.000 DM)

Lage

Im Süden Ostwestfalens, des Kreises Paderborn und der Stadt Büren befindet sich die Gemeinde Harth mit der ehemaligen Arbeitersiedlung Ringelstein und dort damals angesiedelten, kleinen Fabriken. Die Ansiedlung erfolgte um 1900 mit dem Bau der Eisenbahnstrecke Paderborn – Brilon (Almetal-Bahn, leider stillgelegt). Die namens gebende Burgruine Ringelstein liegt oberhalb des Almetals auf einem Bergkamm am Rande der Gemeinde Harth. Die von den Edelherren von Büren um 1390 erbaute Burg spielte im Dreißigjährigen Krieg bereits eine Rolle.

Heute ist Harth-Ringelstein über die Region hinaus bekannt und wird u. a. durch zahlreiche Wanderfreunde, Radfahrer, Mountainbiker, Motorradfahrer und Reiter angefahren und aufgesucht. Der Ringelsteiner Wald, Ausläufer des Arnsberger Waldes ist ein beliebtes Wanderparadies und beheimatet heute auch das Jugendwaldheim des Regional-Forstamts Hochstift. Es grenzen hier auch das Hochsauerland und der Kreis Soest an. Der Almeradweg, von dem Quellgebiet in Brilon-Alme bis zur Mündung in die Lippe in PB-Schloss Neuhaus, ist ein weiteres Highlight der Region.

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